Lederstiefel fürs Motorradfahren
Motorradlederstiefel als Sicherheitsfaktor
Leider muss man immer wieder die Beobachtung machen, dass es manche Motorradfahrer in punkto Sicherheit nicht all zu genau nehmen. Vor allem im Bezug auf die Bekleidung scheint es viel Nachholbedarf an Wissen zu geben. Wer schon einmal einen Unfall mit dem Motorrad hatte, weiß um die Bedeutung angemessener Lederbekleidung. Das Allerwichtigste sind dabei die Stiefel. Niemals darf mit normalem Schuhwerk oder gar Sandalen gefahren werden, doch auch das kann man mitunter recht häufig beobachten.
Bei der Wahl der passenden Motorradlederstiefel hat man sprichwörtlich die Qual der Wahl. Auf einige Punkte sollte aber bereits schon beim Kauf geachtet werden um im Nachhinein Enttäuschung und Ärger zu vermeiden. Generell ist von Billigstiefeln abzuraten; diese müssen zwar nicht unbedingt schlechter im Tragekomfort sein, doch ist ihre Lebensdauer aufgrund minderer Qualität eher begrenzt. Ein guter Motorradlederstiefel sollte durchaus 10 Jahre überdauern können; und er erreicht dieses Alter auch bei guter Pflege.
Wichtig für die Auswahl des richtigen Stiefels ist unter anderem, ob dieser viele unnötige Ziernähte hat oder eher schlicht und funktionell verarbeitet ist. So schön ein Cowboystiefel auch ausschauen mag, so ungeeignet ist dieser für die Benutzung als Motorradstiefel. Das Problem dabei sind die vielen Nähte, durch welche Feuchtigkeit in erheblichem Maße eindringen kann. Es sollte also ein schlichter und einfach gearbeiter Stiefel ausgewählt werden.
Sehr wichtig ist es, die Stiefel stets ein wenig größer zu wählen, da zu enge Stiefel die Füße sehr schnell auskühlen. Gerade für die kühleren Tage sollten die Stiefel Platz für zusätzliche dicke Socken bieten. Vor dem ersten Tragen müssen Motorradlederstiefel sehr intensiv mit Wachs oder Lederfett behandelt werden. Damit werden die Nähte versiegelt und wasserdicht gemacht. Dieses Versiegeln ist mehrmals im Jahr zu wiederholen.
